Hilfe & FAQ

Hilfe

  • I. Registrierung auf i-EVAL-Freizeiten
  • II. Evaluation durchführen
  • III. Weiterführende Optionen

  • IV. Infos zum Ausfüllen (für die Befragten)

      FAQ - Häufige Fragen

      • Wer steckt hinter i-EVAL-Freizeiten?

      • Gibt es eine Selbstverpflichtung zu i-EVAL-Freizeiten zum Umgang mit den Daten?

      • Worin liegt eigentlich der Mehrwert der Evaluation für die Akteure hinter i-EVAL-Freizeiten?

      • Ist es für uns als Träger möglich, personenbezogene Daten der Teilnehmenden zu erheben?

      • Wo werden die Daten gespeichert?

      • Wer hat Zugriff auf unsere Daten? 

      • Werden die Daten verschlüsselt übertragen und gespeichert?

      • Was genau passiert mit den Daten, wenn ich zustimme, dass der Forschungsverbund Freizeitenevaluation die Ergebnisse meiner Befragungen benutzen kann?

      • Welches sind die Folgen, wenn ich zustimme, dass die angegebene/n Dachorganisationen die Ergebnisse meiner Freizeit einsehen und ggf. in Gesamtauswertungen mit einbeziehen dürfen?

      • Wie kann ich eine Freizeit löschen und was passiert dann mit den Daten?

      • Was hat es mit dem automatischen Schließen einer Befragung nach 4 Wochen Inaktivität auf sich? Warum sollte ich dieser Option zustimmen?

      • Was ist die "Panelstudie"?

      • Wie bleibe ich auf dem Laufenden bzgl. neuer Entwicklungen rund um i-EVAL-Freizeiten?

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        Hilfe

        Sie erhalten hier detaillierte Informationen zum Umgang mit i-EVAL-Freizeiten. Sollten Sie lediglich eine Schnellanweisung oder einen schnellen Überblick über den Verlauf einer Evaluation in sieben Schritten benötigen, können Sie unsere Kurzanleitung für i-EVAL-Freizeiten herunterladen.

        Wenn Sie Fragen oder Anwendungsprobleme haben, bei denen Ihnen die Erläuterungen auf dieser Seite nicht weiterhelfen, wenden Sie sich gerne über das Kontaktformular an uns.

        An der Entwicklung von Fragebögen in Einfacher Sprache wird derzeit gearbeitet.

        Nur registrierte Benutzer haben die Berechtigung dazu, Freizeiten mit entsprechenden Fragebögen anzulegen und Zugangscodes zu generieren und zu kommunizieren.

        Übrigens: Falls Sie keine Freizeit, sondern eine internationale Jugendbegegnung evaluieren möchten, nutzen Sie das parallele System www.i-eval.eu.

        Wird in dieser Anleitung von "Freizeit" gesprochen, sind die KonfiCamps sowie Fortbildungen / Fachervanstaltungen mitgemeint.

        I. Registrierung auf i-EVAL-Freizeiten

         

         

        I.1. Selbstregistrierung

        Auf der Registrierungsseite tragen Sie bitte einen beliebigen Nutzernamen und eine gültige E-Mail-Adresse ein. Sie bekommen eine E-Mail mit einem Link zu einer vorläufigen Anmeldung. Dort können Sie Ihr eigenes Passwort festlegen.

        Sie sind jetzt ein/e registrierte/r Nutzer/in von i-EVAL-Freizeiten!

        I.2. Alternative: Registrierung durch eine/n bereits registrierte/n Nutzer/in

         Sie können andere Personen - z. B. die Kolleg/innen, mit denen Sie die Freizeit durchführen - einladen, die Informationen und Fragebögen zu Ihrer Freizeit zu bearbeiten, Codes zu erstellen oder Einsicht in die Ergebnisse der Befragung zu nehmen. Geben Sie dazu beim Anlegen einer Freizeit oder später auf der Seite zur Verwaltung der Freizeit den Nutzernamen der Person ein, die Sie einladen möchten. Wenn die Person noch nicht auf i-EVAL-Freizeiten registriert ist, geben Sie bitte eine E-Mail-Adresse ein und das i-EVAL-Team schickt dieser Person eine Einladung.

        I.3. Registrierung als Dachorganisation

        Als registrierte Dachorganisation haben Sie die Möglichkeit, sich Gesamtauswertungen aller Ihnen zugeordneten Freizeiten bzw. einer Auswahl daraus ausgeben zu lassen. Sie können die Freizeiten nach verschiedenen Kriterien filtern und die Auswahl abspeichern. Um sich registrieren zu lassen, füllen Sie bitte das unten stehende Formular aus und senden Sie es per Post oder Mail an das Team von i-EVAL-Freizeiten.

        II. Evaluation durchführen

        Mit diesem Evaluationsinstrument können Sie mit in ausführlichen Prozessen erarbeiteten und wissenschaftlich überprüften Fragebögen Ihre Kinder- oder Jugendfreizeit evaluieren. Sie können dabei sowohl mit Papierfragebögen arbeiten, die Sie kopieren und an die Mitarbeitenden und Teilnehmenden verteilen, als auch mit einem Online-Fragebogen, den die Befragten am Smartphone oder Tablet ausfüllen.

        Die Idee des Evaluationsverfahrens beruht auf dem Gedanken, dass es keine normierten Kriterien geben kann, anhand derer alle Freizeiten gemessen und "bewertet" werden können. Die Definition von Erfolgskriterien wird vielmehr jedem Träger selbst überlassen. Die Evaluation dient dann dazu, zu überprüfen, ob die von den Mitarbeitenden selbst gesteckten Ziele erreicht wurden.

        Daher werden zu Beginn der Freizeit die Mitarbeitenden nach ihren Zielen gefragt. Am besten eignet sich hierfür der zweite Tag der Freizeit, beispielsweise am Anfang einer Team-Besprechung. Alle Teammitglieder, die eine pädagogische, organisatorische oder andere inhaltliche Funktion im Team haben, sollten einen Fragebogen ausfüllen. Zum Ende der Freizeit geht es dann darum, wie die Teilnehmenden die Freizeit erlebt haben. Dieser Fragebogen sollte daher möglichst am vorletzten Tag der Freizeit ausgefüllt werden. Am besten eignet sich ein Zeitpunkt am Vormittag, an dem alle Teilnehmenden zusammen sind (z.B. nach dem Frühstück). Nur im Ausnahmefall sollte der Fragebogen während der Rückreise ausgefüllt werden – eine konzentrierte Atmosphäre ist eine wichtige Voraussetzung für verlässliche Antworten.

        Die einfachste Form der Evaluation kann jedoch auch ohne den Einsatz der Fragebögen für Mitarbeitende erfolgen - dann liegen "nur" die Aussagen der Teilnehmenden vor.

        Hinweis für die KonfiCamps: Hier gibt es keinen Mitarbeiter-Ziele-Fragebogen, sondern nur einen Fragebogen für Teilnehmende und einen für Teamer/innen. Der Teamer-Fragebogen bei den KonfiCamps wird (im Gegensatz zum Mitarbeiter-Ziele-Fragebogen bei Freizeiten) ebenfalls am Ende des Camps ausgefüllt, am besten parallel zur Befragung der Konfirmand/innen.

        Sie können die Fragebögen für Ihren Bedarf anpassen und die Ergebnisse nach Abschluss der Befragung auswerten und in verschiedenen Formaten herunterladen.

        Die Evaluation besteht im Wesentlichen aus 3 Schritten:

        1. Das Anlegen der Freizeit und die Auswahl des richtigen Fragebogentyps für Teilnehmende und Mitarbeitende;
        2. Die Ausgabe von Codes, um das einmalige Ausfüllen durch einzelne befragte Personen zu gewährleisten;
        3. Das Abschließen der Befragung und die Angabe von Rahmendaten zur Freizeit, damit die Ergebnisse ermittelt und ausgewertet werden können.

        Grundsätzlich bietet die Plattform Ihnen Möglichkeiten zur Evaluation von Kinderfreizeiten (mit Teilnehmenden zwischen ca. 6 und 12 Jahren) und Jugendfreizeiten (mit Teilnehmenden ab ca. 13 Jahren) sowie von KonfiCamps und von Fortbildungen / Fachveranstaltungen zum Kinder- und Jugendreisen. Zudem haben Sie jeweils die Wahl zwischen zwischen einem ausführlicheren Fragebogen und einer Kurzversion.

         

         

        II.1. Eine Freizeit anlegen

         

        Fragebögen für Mitarbeitende und Teilnehmende werden automatisch generiert, sobald die entsprechende Freizeit angelegt wird. Das Anlegen einer neuen Freizeit ist also der erste notwendige Schritt für die Ausgabe von Fragebögen. Den Button "Neue Freizeit anlegen" finden Sie rechts oben auf der Übersichts-Seite "Meine Freizeit" – oder direkt hier: Neue Freizeit anlegen.

        Sie haben auch die Möglichkeit, die Eckdaten und Fragebögen beispielsweise einer ähnlichen Freizeit aus dem Vorjahr als Vorlage für eine neue Freizeit zu nutzen. Klicken Sie dazu auf der Übersichts-Seite bei der entsprechenden, bereits vergangenen Freizeit auf "Als Vorlage für eine neue Freizeit verwenden". Die "alte" Freizeit mit Ihren Daten wird dabei selbstverständlich nicht überschrieben, sondern bleibt im System gespeichert.

        • Geben Sie für die Freizeit einen eindeutigen Titel ein.
        • Unter Kürzel der Freizeit können Sie Ihrer Freizeit einen internen Titel geben, z. B. Reise 27.
        • Geben Sie das Anfangs- und das Enddatum der Freizeit ein.
        • Wählen Sie den richtigen Fragebogentyp aus, damit die entsprechenden Fragebögen erzeugt werden. Die Fragebögen für Kinderfreizeiten eignen sich für Freizeiten mit Kindern im Alter von etwa 6 bis 12 Jahren. Die Fragebögen für Jugendfreizeiten eignen sich für Freizeiten mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen ab ca. 13 Jahren.
        • Wenn Sie einen Fragebogentyp ausgewählt haben, werden Ihnen für diesen Typ verfügbare zusätzliche Fragemodule angezeigt (s.u.), die Sie durch das Anklicken der Checkboxen auswählen können. Es stehen allerdings (noch) nicht für alle Fragebogentypen zusätzliche Fragemodule zur Verfügung.
        • Wählen Sie das Land, in dem die Freizeit (hauptsächlich) stattfindet.
        • Geben Sie die Anzahl der Mitarbeitenden und der Teilnehmenden an.
        • Geben Sie den/die Veranstalter der Freizeit an. an. Wählen Sie dabei nach Möglichkeit unter den angebotenen Optionen aus, sobald Sie einen Buchstaben eingegeben haben (autocomplete).
        • Geben Sie die Dachorganisationen an, der /denen Sie gestatten wollen, die Ergebnisse Ihrer Freizeit einzusehen und ggf. in Gesamtauswertungen mit einzubeziehen. Diese Angabe ist besonders wichtig, wenn Sie der Dachorganisation Einsicht in Ihre Ergebnisse gestatten wollen.
        • Laden Sie optional ein Bild, eine Illustration oder ein Logo für die Freizeit hoch.
        • Speichern Sie dann Ihre Eingaben durch Klicken auf [Speichern].

        Zusätzliche Fragemodule: Mit jedem Häkchen werden spezifische Zusatzfragen zum Fragebogen hinzugefügt, die sich mit dem jeweiligen Thema befassen.

        • „Die Freizeit ist als ‚inklusive‘ Freizeit konzipiert“: Wenn Sie dies ankreuzen, werden Teilnehmende und Mitarbeitende zusätzlich zu Fragen der Inklusion befragt, zum Beispiel „Ich habe von Teilnehmenden und Mitarbeitenden die Unterstützung bekommen, die ich brauchte.“
        • „Es ist eine Freizeit eines kirchlichen Trägers“: Wenn Sie dies ankreuzen, werden Teilnehmende und Mitarbeitende zusätzlich zu Glaube und Religion befragt, zum Beispiel „Der Glaube an Gott ist mir jetzt wichtiger als vor der Freizeit.“
        • „Die Freizeit findet im Ausland statt“: Wenn Sie dies ankreuzen, werden Teilnehmende und Mitarbeitende zusätzlich zum Thema Ausland befragt, zum Beispiel „Ich bin in Kontakt mit Menschen aus der Gastregion gekommen.“ (Zu Kinderfreizeiten gibt es bislang keine gesonderten Fragen zum Aufenthalt in einem anderen Land.)

        Die genauen Formulierungen der zusätzlichen Fragen finden Sie hier.

        Die Freizeit wurde jetzt erfolgreich angelegt und zwei Fragebögen im System hinterlegt: für die Teilnehmenden und Mitarbeitenden.

        Um die Eckdaten zu Ihrer Freizeit bei Bedarf zu korrigieren, klicken Sie auf der Seite zur Verwaltung Ihrer Freizeit auf den Button [BEARBEITEN].
        Hier haben Sie auch die Möglichkeit, eine von Ihnen angelegte Freizeit wieder zu löschen. Bitte beachten Sie dabei, dass die Freizeit dabei nicht nur aus Ihrem eigenen Account verschwindet, sondern inklusive aller Daten (also auch der ggf. schon beantworteten Fragebögen) vollständig aus dem System gelöscht wird.

        Um eine Freizeit, zu der Sie eingeladen wurden, aus Ihrem Account zu löschen, klicken Sie im Kasten "Übersicht zur Freizeit" auf das x neben Ihrem Namen. Die Freizeit und alle Daten bleiben dann erhalten, aber Sie haben keinen Zugriff mehr darauf.

        Auf der Seite zum Verwalten der Freizeit sehen Sie neben den Eckdaten der Freizeit eine Übersicht über bereits verschickte Einladungen und die sichtungsberechtigten  Dachorganisationen und haben die Möglichkeit, weitere Personen zur Bearbeitung der Freizeit einzuladen (siehe oben).

        Darunter finden Sie die zwei Fragebögen, die das System entsprechend Ihrer Angaben für Ihre Freizeit angelegt hat - einen für die Mitarbeitenden, einen für die Teilnehmenden.

        Bei jedem Fragebogen sind der Status (angelegt, wird durchgeführt oder geschlossen) und die Nutzungsdaten (Anzahl neuer Codes, Codes in Gebrauch und Anzahl ausgefüllter Fragebögen) sichtbar.

        Die Übersicht ermöglicht Ihnen je nach Status:

        • eine tabellarische Vorschau des Standard-Fragebogens zu erhalten
        • den Fragebogen zu bearbeiten (zusätzliche Fragen einfügen)
        • den Fragebogen als PDF-Dokument herunterzuladen (zum Ausdrucken für eine Befragung mit Papier-Fragebögen)
        • Codes für die anonyme Befragung zu generieren
        • zur manuellen Dateneingabe zu gelangen (nur relevant, wenn Sie mit ausgedruckten Fragebögen auf Papier arbeiten)
        • die Befragung zu schließen
        • die Ergebnisse der Evaluation anzusehen und herunterzuladen
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        II.2. Einen Fragebogen bearbeiten

         

        Im Bearbeitungsmodus, den Sie über [BEARBEITEN] erreichen, können Sie zusätzliche Fragen einfügen.

        Sie können selbst weitere Bereiche für die Zufriedenheitsbewertungen (in Schulnoten) oder zusätzliche Aussagen zum An­kreuzen sowie offene Fragen formulieren – oder sich aus dem Item-Pool bereits wissenschaftlich getestete Items zu verschiedenen Themenbereichen aussuchen (Hier finden Sie den Item-Pool für Jugendfreizeiten bzw. für Kinderfreizeiten).

        Dabei ist zu unterscheiden zwischen Zufriedenheitsbewertungen, also Bereiche der Freizeit, für die die Teilnehmenden Schulnoten vergeben können, und Aussagen, die die Teilnehmenden auf einer Skala von 1 bis 7 (bei Jugendfreizeiten, KonfiCamps und Fortbildungen/Fachveranstaltungen) bzw. 1 bis 5 (bei Kinderfreizeiten) bewerten. Bei den Mitarbeitenden können weitere Ziele (mit der Skala "ganz unwichtig" bis "sehr wichtig") oder Aussagen (mit der Skala "trifft gar nicht zu" bis "trifft voll zu") eingefügt werden. Wenn Sie alle relevanten Fragen ergänzt haben, klicken Sie unten auf [Speichern].

         

        II.3. Codes generieren

         

        Vorsicht: Ab dem Moment, wo ein Code in Benutzung ist, können Sie den Fragebogen nicht mehr bearbeiten.

        Damit Mitarbeitende und Teilnehmende die Fragebögen ausfüllen können, benötigen diese einen Zugangs-Code. Sie gelangen zur "Code-Ausgabe-Seite" durch Klicken auf „Codes generieren“. Zur Gewährleistung der Anonymität der befragten Personen erzeugt das System so viele einzelne Zugangscodes, wie Sie brauchen, und dies so oft, wie Sie es benötigen. Sie können folgende Möglichkeiten dazu nutzen:

        • Codes generieren und per Mail verschicken. Dies setzt voraus, dass die Teilnehmenden am Ort der Freizeit ein internetfähiges Smartphone o.ä. zur Verfügung haben bzw. Ihre E-Mails abrufen können und dass Sie über die E-Mail-Adressen der Befragten verfügen. Die Empfänger bekommen ihren individuellen Code mit einem Link zur Plattform per E-Mail zugeschickt. Fügen Sie die E-Mail-Adressen untereinander in das Feld ein oder laden Sie eine csv-Datei hoch. Dann klicken Sie [CODES GENERIEREN UND VERSENDEN] an. Sie werden über den Verlauf des Versands informiert.
        • Codes generieren und herunterladen. Geben Sie die gewünschte Anzahl an Codes ein. Sie werden dann eine Liste von individuell benutzbaren Codes herunterladen können. Diese Codes verteilen Sie an die zu Befragenden: Nur ein Code pro Person! Beispielsweise können Sie die Liste aushängen und jede/r streicht den Code durch, den er/sie genutzt hat. Noch besser ist es, die ausgedruckten Codes auszuschneiden und die kleinen Zettel zu verteilen.

        Der Code ist auf der Startseite von i-EVAL-Freizeiten einzugeben. Nach Eingabe des Codes wird die zu befragende Person automatisch auf den richtigen Fragebogen geleitet und kann ihn ausfüllen. Vorsicht: Ab dem Moment, wo ein Code in Benutzung ist, können Sie den Fragebogen nicht mehr bearbeiten.

         

        II.4. Alternative Methoden

        Das System bietet im unteren Bereich der Code-Seite an, einen sogenannten "Mastercode" zu nutzen, der es erlaubt, beliebig viele Fragebögen mit dem selben Code auszufüllen. Der Mastercode ist auch im bereitgestellten QR-Code erhalten, den Sie herunterladen und beispielsweise auf ein Plakat drucken können.

        Von den Möglichkeiten „Mastercode“ oder „QR-Code“ sollten Sie nur Gebrauch machen, wenn eine Zuteilung von Einzelcodes nicht möglich ist. Der Nachteil dieser Methode ist, dass ein Teilnehmer grundsätzlich auch mehrere Fragebogen ausfüllen und damit das Ergebnis verzerren könnte.

        Wenn die von Ihnen befragten Personen den Fragebogen nicht digital, sondern auf Papier ausfüllen, können Sie die Antworten nach der Freizeit über den Button "Manuelle Dateneingabe" erfassen. Auch dieser findet sich auf der Seite zur Verwaltung der Freizeiten beim jeweiligen Fragebogen. Tragen Sie von oben nach unten die Ziffern entsprechend der Legende ein; mit der Tab-Taste gelangen Sie dabei schnell ins nächste Feld. Speichern Sie das Formular durch einen Klick auf "Absenden", dann können Sie mit der Eingabe des nächsten Fragebogens fortfahren.

         

         

        II.5. Umfrage schließen und Ergebnisse ansehen

        Sobald Codes in Benutzung sind, befindet sich automatisch die Befragung im Umlauf. Auf der Codes-Seite können Sie den aktuellen Stand der Beantwortung verfolgen. Wenn alle Codes zum Ausfüllen genutzt wurden und für Ihre Zwecke genügend fertig sind, können Sie die "Befragung schließen". Auf der Seite zum Verwalten der Freizeit können Sie durch Klicken auf das Schloss-Symbol die Befragung schließen.

        Wenn die Befragung geschlossen ist, können Sie die Ergebnisse Ihrer Evaluation anschauen. Klicken Sie dazu auf „Ergebnisse“. Zunächst werden Sie zunächst gebeten, fehlende Rahmenbedingungen nachzutragen. Anschließend erscheinen die Ergebnisse der Befragung in verschiedenen Formen: Durch Klicken auf die gewünschte Frage erhalten Sie jeweils ein Schaubild sowie den Mittelwert und die Standardabweichung und können diese als Datei in unterschiedlichen Bild- oder Dokument-Formaten exportieren. Ganz oben finden Sie verschiedene Download-Möglichkeiten der Ergebnisse. Diese sind (von links nach rechts):

        • PDF „alle Ergebnisse“: Dieses ausführliche Dokument enthält zu jeder Frage des Fragebogens eine Grafik sowie grundlegende statistische Kennzahlen.
        • Die Rohdaten können als CSV-Datei heruntergeladen und anschließend beispielsweise in professionelle Statistikprogramme wie SPSS eingelesen werden.
        • Wer alle Grafiken herunterladen will, nutzt die zip-Datei.
        • Im Dokument "Kompaktauswertung" finden Sie die Ergebnisse zusammengefasst auf drei Seiten. Dies dürfte für die meisten Zwecke die gängigste Auswertung sein.
        • Die Excel-Datei "Ziele-Ergebnis-Vergleich" stellt die Ziele der Mitarbeitenden den Aussagen der Teilnehmenden direkt gegenüber. Hinweis: Um diese Datei erzeugen zu können, müssen beide Befragungen (Mitarbeitende und Teilnehmende) geschlossen sein.

        Die Kompaktauswertung können Sie auf einfache Weise auch weitergeben, bspw. an das Mitarbeiter-Team. Wählen Sie dafür auf der Ergebnisseite „Kompaktauswertung veröffentlichen“. Wenn Sie diese Auswahl bestätigen, steht die Kompaktauswertung auf einem öffentlichen Link online. Den Link können Sie beispielsweise per E-Mail, Facebook oder Twitter teilen.

        III. Weiterführende Optionen

        III.1 Ergebnisse meiner Freizeiten zusammenführen

        Um beispielsweise die Ergebnisse aller Freizeiten eines Jahres oder die Ergebnisse einer Freizeit über mehrere Jahre hinweg zusammenzuführen und gemeinsam auswerten zu können, wählen Sie auf der Seite "Meine Ergebnisse" zunächst die Gruppe der Befragten und den Fragebogentyp aus, die Sie zusammenführen möchten. Es können nur Ergebnisse der gleichen Gruppe (also nur Teilnehmer- oder Mitarbeiter-Fragebögen) und des gleichen Fragebogentyps (also nur Jugend- oder nur Kinderfreizeiten etc.) kombiniert werden. In der Liste werden Ihnen dann nur noch die entsprechenden Freizeiten angezeigt.

        Wenn Sie die Auswahl weiter einschränken möchten, können Sie zusätzlich nach dem Anfangs- und Enddatum der Freizeiten filtern sowie nach der Anzahl der Teilnehmenden bzw. Mitarbeitenden.

        Wählen Sie die Freizeiten aus, deren Ergebnisse Sie miteinander kombinieren möchten, in dem Sie sie mit einem Häkchen in der ersten Spalte markieren. Klicken Sie dann auf "Kombiniertes Ergebnis erstellen." Sie werden nun aufgefordert, der Ergebnis-Kombination einen Namen zu geben (z.B. "Alle Sommerfreizeiten 2017"). Klicken Sie dann auf "Weiter".

        Auf der folgenden Seite sehen Sie nun die Ergebnisse aus der Kombination aller Daten der von Ihnen ausgewählten Freizeiten in den unterschiedlichen Formaten (vgl. II.5. Umfrage schließen und Ergebnisse ansehen).

        Wird bei einer der ausgewählten Freizeiten der Fragebogen nachträglich von den Organisatoren wieder geöffnet, um weitere Teilnehmende bzw. Mitarbeitende zu befragen, wird diese Freizeit aus der Ergebniskombination ausgeschlossen und nach dem nächsten Beenden der Befragung automatisch  mit den neuen Daten integriert. Es lohnt sich daher ggf., die pdf- oder Excel-Dateien immer aktuell aus dem System herunterzuladen, wenn sie für Auswertungen, Teamsitzungen o.ä. verwendet werden sollen.

        III.2 Als Dachorganisation eine übergreifende Auswertung durchführen

        Wer eine Freizeit in i-EVAL-Freizeiten anlegt, hat die Chance, Sichtungsrechte dafür auch verschiedenen Dachorganisationen zu erteilen. Diese Berechtigung wird beim Anlegen einer neuen Freizeit durch eine Eintragung im Dialogfeld „Dachorganisation“ erteilt. Bitte teilen Sie den zu Ihrer Dachorganisation gehörenden Veranstaltern exakt mit, wie Ihre Dachorganisation benannt werden muss, denn nur korrekt geschriebene Bezeichnungen werden Ihnen zugeordnet (eine Hilfe dafür sind die automatisch angezeigten Vorschläge bereits existierender Dachorganisationen). Es ist möglich, mehreren Dachorganisationen das Sichtungsrecht auf die eigenen Daten zu erteilen, die entsprechenden Eintragungen müssen durch Komma getrennt werden. Die entsprechenden Sichtungsrechte können später auch wieder entzogen werden, indem man die Eintragung im Feld „Dachorganisation“ ändert.

        Nachdem Sie sich als Dachorganisation registriert haben (vgl. I.3. Zusatzmöglichkeit: Registrierung als Dachorganisation), können Sie auf der Seite "Dachorganisation" die Ergebnisse all der Freizeiten sehen, für die die Organisator/innen Ihnen dieses Recht eingeräumt haben: In der Liste sehen Sie alle Freizeiten, bei denen Sie als Dachorganisation eingetragen wurden, und bei denen die Befragung bereits abgeschlossen ist.

        Zugunsten der Anonymität können Sie nicht die Ergebnisse einer einzelnen Freizeit einsehen, sondern nur Ergebniskombinationen erstellen, beispielsweise von allen Freizeiten eines Jahres. Mindestens zwei Freizeiten müssen zusammengeführt werden, um Ergebnisse sehen zu können.

        Dazu wählen Sie zunächst den Gruppe der Befragten und Fragebogentyp aus, die Sie zusammenführen möchten. Es können nur Ergebnisse der gleichen Gruppe (also und nur Teilnehmer- oder Mitarbeiter-Fragebögen etc.) und des gleichen Fragebogentyps (also nur Jugend- oder nur Kinderfreizeiten) kombiniert werden. In der Liste werden Ihnen dann nur noch die entsprechenden Freizeiten angezeigt. Wenn Sie die Auswahl weiter einschränken möchten, können Sie zusätzlich nach dem Anfangs- und Enddatum der Freizeiten filtern sowie nach der Anzahl der Teilnehmenden bzw. Mitarbeitenden.

        Wählen Sie die Freizeiten aus, deren Ergebnisse Sie miteinander kombinieren möchten, in dem Sie sie mit einem Häkchen in der ersten Spalte markieren. Klicken Sie dann auf "Kombiniertes Ergebnis erstellen." Sie werden nun aufgefordert, der Ergebnis-Kombination einen Namen zu geben (z.B. "Alle Sommerfreizeiten 2017"). Klicken Sie dann auf "Weiter".

        Auf der folgenden Seite sehen Sie nun die Ergebnisse aus der Kombination aller Daten der von Ihnen ausgewählten Freizeiten in den unterschiedlichen Formaten (vgl. II.5. Umfrage schließen und Ergebnisse ansehen).

        Wird bei einer der ausgewählten Freizeiten der Fragebogen nachträglich von den Organisatoren wieder geöffnet, um weitere Teilnehmende bzw. Mitarbeitende zu befragen, wird diese Freizeit aus der Ergebniskombination ausgeschlossen und nach dem nächsten Beenden der Befragung automatisch  mit den neuen Daten integriert. Es lohnt sich daher ggf., die pdf- oder Excel-Dateien immer aktuell aus dem System herunterzuladen, wenn sie für Auswertungen, Teamsitzungen o.ä. verwendet werden sollen.

        III.3 An der Entwicklung von i-EVAL-Freizeiten mitwirken

        Die Online-Plattform i-EVAL-Freizeiten beruht auf dem Engagement einzelner Träger und Personen für das Feld der Ferienfreizeiten. Im „Kreuznacher Beirat“ werden die entsprechenden Aktivitäten koordiniert. Neue Initiativen zur Weiterentwicklung von i-EVAL-Freizeiten werden gerne aufgenommen. Wenn Sie beispielsweise Anregungen für neue Frage-Module oder weitere Einsatzmöglichkeiten für das System haben, kommen Sie gerne auf uns zu – in der Regel ist dies allerdings nur möglich, wenn auch eine entsprechende Mitfinanzierung in Aussicht gestellt wird. Den Kontakt zur wissenschaftlichen Leitung des Forschungsverbunds Freizeitenevaluation (EH Ludwigsburg / TH Köln) finden Sie unter http://freizeitenevaluation.de/Projektleitung.

        Über den Newsletter des Projekts bleiben Sie auf dem Laufenden über aktuelle Entwicklungen: http://freizeitenevaluation.de/Newsletter-Anmeldung

        IV. Infos zum Ausfüllen (für die Befragten)

         

        Du wurdest gebeten einen Fragebogen zur Auswertung eurer Freizeit auszufüllen.

        Um online zu dem Fragebogen zu gelangen benötigst du einen Zugangscode. Diesen hast Du entweder persönlich überreicht bekommen, oder er wurde Dir per Email zugeschickt. In der Email steht ein Link, dem Du einfach folgen kannst. Wenn Dir ein persönlicher Zugangscode (bestehend aus 8 Buchstaben) ausgehändigt wurde, loggst Du Dich damit auf i-eval-freizeiten.de ein.

        Du gelangst so direkt zum Fragebogen zu der Freizeit, an der Du teilgenommen hast. Du beantwortestnun die Fragen, die dir gestellt werden. Klicke jeweils auf die für dich persönlich passende Antwort. Bitte beantworte alle Fragen wahrheitsgemäß. Nur dann können die Freizeit-Verantwortlichen Dinge in Zukunft besser machen. Deine Antworten bleiben natürlich anonym!

        Am Ende angelangt: Absenden nicht vergessen. Fertig! Das wars schon! Vielen Dank für deine Unterstützung!

        Häufige Fragen

        Wer steckt hinter i-EVAL-Freizeiten?

        i-EVAL-Freizeiten wurde mit Mitteln des Bundesjugendministeriums ermöglicht und finanziert von der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in Deutschland e.V. (aej), dem Jugendpolitischen Ausschuss der aej-NRW und der Evangelischen Jugend von Westfalen. Die Plattform beruht auf i-EVAL, dem System zur Evaluation Internationaler Jugendbegegnungen. Dieses wurde entwickelt und finanziert durch das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW) und das Deutsch-Polnische Jugendwerk (DPJW) mit Unterstützung von IJAB - Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. und dem Projekt Freizeitenevaluation.

        Das System i-EVAL für internationale Jugendbegegnungen ist zu finden unter i-eval.eu

        Gibt es eine Selbstverpflichtung zu i-EVAL-Freizeiten zum Umgang mit den Daten?

        Es gibt verbindliche Grundsätze für die Instrumente der Freizeitenevaluation. Sie wurden 2006 vom Kreuznacher Beirat und der Steuerungsgruppe des internationalen Evaluationsprojekts beschlossen. Beim Anlegen eines Nutzerkontos ist diesen Grundsätzen zuzustimmen.

        • Ziel ist es, jedem Träger/Veranstalter möglichst einfach und günstig die Selbstevaluation zu ermöglichen.
        • Das Evaluationsinstrument wird ausschließlich zur Qualitätsentwicklung und nicht als „Überwachungsinstrument“ verwendet.
        • Wer mit den Daten arbeitet, verpflichtet sich zum vertraulichen Umgang damit. Die Anonymität bleibt auf allen Ebenen gewährleistet.
        • Die Daten der einzelnen Träger/Veranstalter sollen laufend gesammelt und zusammengeführt werden.
        • Die Kenntnisnahme und Auswertung der Daten ist offen und selbstkritisch.
        • Die Bewertung und Interpretation erfolgt in Zusammenarbeit mit den Beteiligten.
        • Eine Weiterentwicklung des Instruments ist wünschenswert, allerdings nur mit den gesetzten wissenschaftlichen Standards.
        • Wer das Evaluationsinstrument einsetzt, sorgt innerhalb seines Zuständigkeitsbereichs für eine transparente Umsetzung und Einhaltung dieser Grundsätze.
        • Das Copyright für das entwickelte Instrumentarium liegt
          - für die Evaluation Internationaler Jugendbegegnungen gemeinsam bei DFJW, DPJW, BKJ, IJAB und dem Forschungsverbund Freizeitenevaluation;
          - für die Bundesweite Freizeitenevaluation gemeinsam beim Kreuznacher Beirat und dem Forschungsverbund Freizeitenevaluation.

        Worin liegt eigentlich der Mehrwert der Evaluation für die Akteure hinter i-EVAL-Freizeiten?

        Wenn etwas kostenfrei angeboten wird, hat die Sache oftmals „einen Haken“. Daher rätseln viele, wo der Haken bei i-EVAL-Freizeiten liegt. - Kurz gesagt: Es gibt keinen. Die Philosophie hinter dem System Freizeitenevaluation / Evaluation Internationaler Jugendbegegnungen lautet, dass Träger der Jugendarbeit mit einem einfachen und kostenfreien Evaluationsverfahren ausgestattet werden sollen – als Beitrag zur Qualitätssicherung in diesem Feld. Die Entwicklung war möglich, weil verschiedene Zuschussgeber (insbesondere das Bundesjugendministerium, das DFJW, das DPJW, die aej, die BKJ, das Bundesforum Kinder- und Jugendreisen sowie weitere) die Entwicklung dieses Verfahrens unterstützt haben. Die wissenschaftliche Leitung des Forschungsverbunds Freizeitenevaluation, bei der alle Daten zusammenlaufen, ist unabhängig von diesen Institutionen und gibt keine Daten über einzelne Träger weiter. Ein Gewinn für die Geldgeber besteht darin, dass über die Zusammenstellung der Daten in anonymisierter Form ein verlässlicher empirischer Überblick über Freizeiten und internationale Jugendbegegnungen entsteht, wie er beispielsweise im Buch „Wenn einer eine Reise tut“ veröffentlicht wurde. Wer das System nutzt, wird gebeten, dieser anonymisierten Datennutzung zuzustimmen – und hilft dadurch zum Aufbau empirisch fundierten Wissens über dieses Arbeitsfeld mit.

        Ist es für uns als Träger möglich, personenbezogene Daten der Teilnehmenden zu erheben?

        Bei den ergänzenden Fragen dürfen keine Fragen eingefügt werden, anhand derer eindeutige Rückschlüsse auf konkrete Personen gezogen werden können. Insbesondere darf nicht nach Namen, E-Mail-Adressen oder anderen Kontaktdaten gefragt werden. Weil diese Ergebnisse im CSV-Ergebnisdownload zusammen mit den Antworten der Befragten ausgegeben werden, wäre die Anonymität der Befragung dadurch aufgehoben. Falls ein Träger den Jugendlichen anbieten möchte, sich bspw. an einem Gewinnspiel zu beteiligen oder einen Newsletter zu erhalten, sollte dies über ein separates Verfahren erfolgen. Beispielsweise könnte der Hinweis lauten: „Wenn du an unserem Gewinnspiel teilnehmen willst, dann schreibe eine E-Mail an info@namedestraegers.de [ggf. kann sich hier dann noch eine Frage anschließen]“

        Wo werden die Daten gespeichert?

        Die Daten werden auf einem Server im Raum München gespeichert.

        Wer hat Zugriff auf unsere Daten? 

        Zugriff auf die Daten haben die aej als Träger des Projekts, Domaininhaber und Hosting-Vertragspartner, La Berlinoise als Entwickler sowie der Forschungsverbund Freizeitenevaluation als Administrator der Plattform und für die Gesamtauswertung der Daten, für die die Träger dies gestatten. Zudem kann jeder User / jede Userin beim Anlegen einer Befragung entscheiden, noch weitere User zur Bearbeitung und Einsicht der jeweiligen Freizeit einzuladen.

        Werden die Daten verschlüsselt übertragen und gespeichert?

        Der Datenverkehr zwischen Client (also dem Rechner, Smartphone etc.) und dem Server ist SSL-verschlüsselt.

        Was genau passiert mit den Daten, wenn ich zustimme, dass der Forschungsverbund Freizeitenevaluation die Ergebnisse meiner Befragungen benutzen kann?

        Wer beim Anlegen einer Freizeit der anonymen Datenauswertung für wissenschaftliche Zwecke zustimmt, trägt dazu bei, dass weiterhin empirische Daten zu Kinder- und Jugendfreizeiten und KonfiCamps wissenschaftlich ausgewertet und veröffentlicht werden können. Dies ist in den vergangenen Jahren bereits geschehen, Veröffentlichungen dazu finden Sie hier. Wenn eine solche übergreifende Datenauswertung ansteht, werden die Daten aller Freizeiten, für die die Zustimmung der Träger vorliegt, vom Team der Freizeitenevaluation zusammengeführt, anonymisiert und statistisch ausgewertet.

        Welches sind die Folgen, wenn ich zustimme, dass die angegebene/n Dachorganisationen die Ergebnisse meiner Freizeit einsehen und ggf. in Gesamtauswertungen mit einbeziehen dürfen?

        Wenn Sie im Feld "Dachorganisation/en" den Namen einer oder mehrerer Organisationen angegeben und das Häkchen bei der Zustimmung gesetzt haben, bedeutet dies, dass die angegebenen Organisationen Ihre Ergebnisse in Gesamtauswertungen einbeziehen können, sobald Sie die jeweilige Befragung geschlossen haben. Eine Dachorganisation erhält erst dann Einblick in Ergebnisse, wenn sie mehrere Freizeiten gebündelt auswertet. Es handelt sich außerdem nur um Sichtungsrechte ausschließlich für die Ergebnisse. Die Dachorganisationen können also keinerlei Veränderungen an den Befragungen vornehmen; sie können auch nicht auf die Email-Adressen derjenigen zugreifen, die zur Teilnahme an der Befragung eingeladen wurden. Wer die Sichtungsrechte erteilen, dabei aber anonym bleiben möchte, kann beim Anlegen einer Freizeit das Feld "Veranstalter der Freizeit" leer lassen, dann kann die Dachorganisation die Freizeit niemandem zuordnen. (Um sich als Dachorganisation registrieren zu lassen, füllen Sie bitte das unten stehende Formular aus und senden Sie es per Post oder Mail an das Team von i-EVAL-Freizeiten.)

        Wie kann ich eine Freizeit löschen und was passiert dann mit den Daten?

        Sie können nur die Freizeiten löschen, die Sie selbst angelegt haben. Um eine Freizeit zu löschen, klicken Sie auf der Seite zum Bearbeiten der Freizeit ganz unten auf "löschen". Wenn Sie die Sicherheitsfrage ebenfalls mit "löschen" beantworten, werden die Daten zur Freizeit vollständig und unwiederruflich aus dem System gelöscht. Aber Achtung: Das heißt, dass nicht nur Sie nicht mehr auf die Freizeit zugreifen können, sondern auch die KollegInnen, die Sie ggf. zum Bearbeiten der Freizeit eingeladen haben. Die von Teilnehmenden und/oder Mitarbeitenden beantworteten Fragebögen werden gelöscht. Ergebniszusammenstellungen von mehreren Freizeiten, in denen die gelöschte Freizeit enthalten war, werden ebenfalls gelöscht. Auch Dachorganisationen, denen Sie ggf. Einsicht in die Ergebnisse gewährt hatten, können nicht mehr auf die Freizeit zugreifen - der Forschungsverbund Freizeitenevaluation selbstverständlich auch nicht.

        Wenn Sie eine Freizeit aus Ihrem Account löschen möchten, zu der Sie eingeladen wurden, klicken Sie im Kasten "Übersicht zur Freizeit" auf das x neben Ihrem Namen. Die Freizeit und alle Daten dazu bleiben dann erhalten, Sie haben abreizeiter keinen Zugriff mehr darauf und die Freizeit ist in Ihrem Account nicht mehr sichtbar.

        Was hat es mit dem automatischen Schließen einer Befragung nach 4 Wochen Inaktivität auf sich? Warum sollte ich dieser Option zustimmen?

        Die Erfahrung hat gezeigt, dass Personen, die für die Evaluation einer Freizeit zuständig sind, häufig vergessen, die Befragung zu schließen - bspw. weil sie zunächst sicher gehen möchten, dass alle Teilnehmenden genug Zeit haben, den Fragebogen auszufüllen, und dann nicht daran denken die Befragung zu beenden. So lange eine Befragung nicht geschlossen ist, kann kann aber bspw. auch die Zentralstelle nicht mit den Ergebnissen arbeiten. Daher wird eine Befragung automatisch geschlossen, wenn vier Wochen lang weder der Fragebogen bearbeitet wurde noch Fragebögen ausgefüllt wurden. Dies kann jederzeit manuell (durch Anklicken des Schloss-Symbols) wieder rückgängig gemacht werden, wenn sich z.B. Teilnehmende melden, die doch noch einen Fragebogen ausfüllen möchten.

        Was ist die "Panelstudie"?

        Die wissenschaftliche Datenlage zu Jugendgruppenfahrten dauerhaft zu verbessern – das ist das Ziel der Panelstudie, die seit 2017 im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom Forschungsverbund Freizeitenevaluation durchgeführt wird. Aktuell werden Träger von Freizeiten und Jugendbegegnungen gesucht, die sich an der Panelstudie beteiligen. Wir bieten im Gegenzug eine individuelle Begleitung bei der Arbeit mit den eigenen Daten, die jeder beteiligte Träger individuell erhält. Die Idee der Panelstudie ist, dass eine möglichst repräsentative Auswahl von Trägern kontinuierlich Daten zu den eigenen Maßnahmen erhebt und diese dann trägerübergreifend Jahr für Jahr ausgewertet werden. Da es in diesem Arbeitsfeld nicht möglich ist, eine Kontinuität hinsichtlich der befragten Teilnehmenden herzustellen (also jedes Jahr dieselben Kinder und Jugendlichen zu befragen), wird über diese feste Stichprobe an Trägern eine gewisse Konstanz erreicht. Durch diese Konstanz wird es möglich, beobachtete Veränderungen verallgemeinern und im Sinne genereller Tendenzen im Kinder- und Jugendreisen interpretieren und beschreiben zu können. Finanziert wird die Panelstudie vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ), seit 2017 für internationale Jugendbegegnungen, ab 2019 auch für Kinder- und Jugendfreizeiten. Weitere Informationen unter www.panelstudie.de

        Wie bleibe ich auf dem Laufenden bzgl. neuer Entwicklungen rund um i-EVAL-Freizeiten?

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